Hennig, Horst: Marienber/Sachsen - Vor 50 Jahren Gründung der Heeresunteroffiziersvorschule 1. November 1940 - 1. November 1990

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Hennig bestand im April 1940 die Aufnahmeprüfung an der Offiziersschule des Heeres in Dresden. Hennig kam im November 1940 an die Unteroffiziervorschule zu Marienberg im Erzgebirge. Am 25. Februar 1945 geriet Hennig im Raum Bitburg in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft. Am 1. Juni 1946 kam er mit dem britischen Lazarettschiff Aba nach Hamburg. Am 8. März 1948 bestand er die Reifeprüfung in Halle (Saale). Zum Sommersemester 1948 immatrikulierte er sich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für Medizin. Im 4. vorklinischen Semester wurde er als Mitglied einer oppositionellen Studentengruppe am 10. März 1950 vom sowjetischen MWD verhaftet. Denunziert hatte ihn Arno Linke, der spätere Leibarzt von Walter Ulbricht. Nach zwei Monaten kam es im Mai 1950 zum zweitägigen „Prozess" vor einem sowjetischen Militärtribunal im Gefängnis Roter Ochse. Ohne Verteidiger und Dolmetscher wurden Hennig und sechs weitere Studenten nach Artikel 58 des Strafgesetzbuches der RSFSR zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Da Moskau auch eine Verurteilung wegen Spionage wünschte, wurde Hennig im September 1950 auch nach Art. 58-6 verurteilt. ohne Jahresangabe, Steinborn, Hamburg, Broschur geheftet, 48 Seiten mit zahlr. s/w Bilder und Abb., Zustand: I
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