Schwerterträger Nr. 36/2026 - Robert Ritter von Greim - Ohne Furcht und Tadel

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Die Vierteljahreszeitschrift beschäftigt sich Heft für Heft mit dem militärischen Werdegang eines der 148 Schwerterträger. Ausführliche Einsatzberichte, Fotos und Karten schildern die Waffentaten, die zur Verleihung des Ritterkreuzes, des Eichenlaubs und der Schwerter des Porträtierten geführt haben.
 
1892 in Bayreuth in Oberfranken geboren, zog Robert Greim im August 1914 als Leutnant in einem Feldartillerie-Regiment in den Ersten Weltkrieg. Nach knapp vier Monaten mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet, begann er im August 1915 eine Ausbildung zum Luftbeobachter und schoß als solcher im Oktober ein französisches Flugzeug ab, wofür er mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde. Noch im selben Monat war er zur Fliegertruppe gewechselt, ehe er ab Oktober 1916 selbst zum Flugzeugführer ausgebildet wurde und am 25. Mai 1917 seinen ersten Luftsieg als Jagdflieger errang. Bis zum Ende des Krieges - nach 25 war er mit dem Pour le Mérite beliehen worden - hatte er 28 Luftsiege erzielt.
 
Auf eigenen Wunsch schied er 1920 aus dem Militärdienst aus. Rückdatiert erhielt er den Militär-Max-Joseph-Orden, mit dem die Erhebung in den Adelsstand verbunden war. Fortan durfte er sich Robert Ritter von Greim nennen. In den folgenden Jahren verdiente er unter anderem als Fluglehrer sein Geld und half beim Aufbau der chinesischen Luftwaffe.
 
1934 trat er als Major in die Reichswehr ein und war führend beim Aufbau der noch geheimen deutschen Luftwaffe tätig. Bei Kriegsausbruch im September 1939 war er Kommandeur der 5. Flieger-Division. Als Kommandierender General des V. Fliegerkorps wurde er im Juni 1940 mit dem Ritterkreuz, als Befehlshaber des Luftwaffenkommandos Ost im April 1943 mit dem Eichenlaub und als Oberbefehlshaber der Luftflotte 6 im August 1944 mit den Schwertern ausgezeichnet.
 
Am 26. April 1945 flog er unter feindlichem Artilleriebeschuß ins eingeschlossene und umkämpfte Berlin, wobei ihm durch einen Flak-Treffer der rechte Fuß zerschmettert wurde. Als Nachfolger Görings erhielt er die Ernennung zum Oberbefehlshaber der Luftwaffe sowie zum Generalfeldmarschall. Zwei Tage später startete er mit dem letzten Flugzeug aus dem brennenden Berlin. Am 8. Mai in Tirol bei den US-Amerikanern in Gefangenschaft geraten, wählte er am 24. Mai 1945 den Freitod, nachdem er erfahren hatte, daß er an die Sowjets ausgeliefert werden sollte.
 
52 Seiten, zahlreiche Fotos, Dokumente, Farbzeichnungen, Broschur, Atlas-Großformat
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