Völker, Karl-Heinz: Dokumente und Dokumentarfotos zur Geschichte der deutschen Luftwaffe - Aus den Geheimakten des Reichswehrministeriums 1919 - 1933 und des Reichsluftfahrtministeriums 1933 - 1939 - SELTEN!
Art.Nr.: AQ-4581
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89.00
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Produktbeschreibung
Aus den Geheimakten des Reichswehrministeriums 1919 - 1933 und des Reichsluftfahrtministeriums 1933 - 1939. Beiträge zur Militär- und Kriegsgeschichte, Band 9. Nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland durch den Versailler Vertrag jede militärische Luftfahrt streng verboten. Dennoch begann die Reichswehr schon in den 1920er Jahren, heimlich den Grundstein für eine neue Luftwaffe zu legen. Unter dem Deckmantel ziviler Fliegerei und mit geheimen Ausbildungsprogrammen - etwa in Kooperation mit der Sowjetunion - wurden Piloten geschult und neue Flugzeugtypen erprobt. Ende 1932 existierten in der Reichswehr bereits mehrere getarnte Fliegerstaffeln, die im Ernstfall allerdings den Luftstreitkräften anderer Mächte kaum gewachsen gewesen wären. Erst die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 ebnete den Weg für den offenen Aufbau einer Luftstreitmacht. Hermann Göring, ein Erster-Weltkrieg-Flieger-Ass und enger Vertrauter Hitlers, übernahm das neu geschaffene Reichsluftfahrtministerium und trieb die Aufrüstung mit Nachdruck voran. Im Februar 1935 verkündete Hitler dann offiziell die Existenz einer deutschen Luftwaffe - rund 800 einsatzfähige Kampfflugzeuge standen nun bereit -, womit sie neben Heer und Marine zur dritten Teilstreitkraft der Wehrmacht wurde. Diese offene Aufrüstung markierte die Wiedergeburt der deutschen Luftstreitkräfte und läutete eine neue Ära der Kriegsführung in Europa ein. 1968, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, Ganzleinen mit Goldprägung und SU (bestoßen: II), Festeinband gebunden, 520 S. mit zahlr. s/w Bilder, Abb. und Übersichten, Zustand: I-II
Selten!