Teske, Hermann: Berlin und seine Soldaten - Berlinische Reminiszenzen 22 - 200 Jahre Berliner Garnison
Art.Nr.: AQ-4706
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Produktbeschreibung
Die Geschichte Berlins als Garnisonsstadt und Stadt während des Zweiten Weltkrieges ist äußerst umfangreich. Die Stadt Berlin wurde mit der Bildung des stehenden Heeres in Preußen in der Mitte des 17. Jahrhunderts Garnisonstadt. Die ersten Truppen in der Stadt waren einige Kompanien Garde-Infanterie. Unter Friedrich dem Großen wuchs die Anzahl der in der Stadt stationierten Regimenter weiter. 1706 wurde das 1695 begonnene Zeughaus fertig gestellt, 1703 wurde die Garnisonkirche eingeweiht und 1748 das Invalidenhaus eröffnet. Die alten Befestigungsanlagen Berlins wurden 1734 abgerissen, da sie die Entwicklung der Stadt hemmten. Die Stadt wurde nun durch eine einfache Zollmauer begrenzt. Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts waren die Soldaten ausschließlich in Bürgerquartieren untergebracht, mit Ausnahme eines Teils der Mannschaft des Regiments Gendarmes, für den über den 1735-38 erbauten Ställen am Gendarmenmarkt Unterkünfte vorhanden war. Aber die ständigen Einquartierungen waren für die Berliner Bevölkerung auch ein ständiges Ärgernis, da es sich um Zwangseinweisungen handelte. Daher wurden Mitte des 18. Jahrhunderts die ersten Kasernenanlagen in der Stadt errichtet. Aber sie waren noch viel zu klein und ungenügend für die große Anzahl an Soldaten. Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Soldaten in Bürgerquartieren untergebracht. 1871 wurde Berlin Hauptstadt des Deutschen Reiches u.v.m. ohne Jahresangabe, Haude & Spenersche Verlagsbuchhandlung, Berlin, Kleinformat mit Leinenstruktur und SU, Festeinband gebunden, 104 Seiten mit zahlr. s/w Bilder und Abb., Innenseiten sehr gut, SU leicht bestoßen, Zustand: I-II