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Trojca: Landungspioniere im Einsatz 1939-1945


Produktbeschreibung

Eine Randmeermarine steht aufgrund ihrer besonderen strategischen Ausgangslage vor ganz anderen taktischen Anforderungen als eine klassische Hochseeflotte. Dies bekam im 2. Weltkrieg vor allem Deutschland zu spüren: Deutsche Überwasserstreitkräfte kämpften in der Ostsee und im Schwarzen Meer, in der Ägäis, der Adria und vor den Küsten Nordafrikas. Sie kämpften aber auch auf den großen Strömen im Osten, von der Donau bis zum Don. Trotz Kompetenzgerangels zwischen Heerespionieren und Kriegsmarine erzielten die deutschen Landungspioniere oft erstaunliche Erfolge. Kommandounternehmen gegen feindliche Bodentruppen und Überraschungsschläge gegen Partisanen zählten ebenso zu ihrem Einsatzspektrum wie die Sicherung von Fjorden und Inseln, die Versorgung abgeschnittener eigener Landstreitkräfte oder das Übersetzen von Heerestruppenteilen.
 
Daran angepasst war ihre Ausrüstung: Leichte und schwere Sturmboote, Landungsboote und Amphibienfahrzeuge, Fähren und Pionierbrücken verschiedenster Bauart, Transportfahrzeuge und hochbewegliche Waffenträger. Oft wurde im doppelten Sinne Pionierarbeit geleistet: Zukunftsweisende Konzepte wurden hier weit eher als bei der klassischen Kriegsmarine entwickelt, etwa die verbesserte strategische Beweglichkeit durch Zerlegbarkeit von Wasserfahrzeugen zum Überlandtransport, oder die rationelle Serienfertigung durch Standardisierung und gleichzeitigen Bau auf vielen kleinen Werften, oft sogar im Binnenland! Technik, Taktik und Ausbildung gingen hier Hand in Hand oft ganz neue Wege.
 
Diese spannende Entwicklung erläutert der vorliegende Band. Fachkundige Bildkommentare, Begleittexte zu Technik und Einsätzen sowie Tabellen mit technischen Daten vermitteln detailliertes Hintergrundwissen. 264 Seiten, 604 Originalfotos, Festeinband, gebunden, Großformat

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