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Werhas: 13th SS Mountain Division "Handschar"


Produktbeschreibung

Dieses Buch erzählt die Geschichte Tausender bosnischer Muslime, die in einer der einzigartigsten Waffen-SS-Divisionen dienten - in der 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar" (kroatische Nr. 1).

Die politische Einstellung der bosnischen Muslime auf dem vom Krieg zerrissenen Balkan zu erkennen, war schwierig. Angesichts der Tatsache, daß einige Muslime prodeutsche Gefühle hegten, berieten sich der Reichsführer-SS Heinrich Himmler und SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Gottlob Berger, um eine bosnisch-muslimische SS-Abteilung zu gründen.

Die Autoren Werhas und Mikulčić beschreiben die politischen Umstände, unter denen die Abteilung schließlich zustande kam, die Rekrutierungsbemühungen und insbesondere die Rolle, die der Islam bei der Gründung und im täglichen Leben der Soldaten spielte. Himmler, der im Ersten Weltkrieg von bosnisch-herzegowinischen Soldaten in der österreichisch-ungarischen Armee beeindruckt gewesen war, war vom Islam fasziniert und glaubte, daß die angeworbenen Muslime tapfere Soldaten werden würden.

Werhas und Mikulčić berichten sehr detailliert über die Kampfhandlungen, an denen die Division beteiligt war. Die SS-Division Handschar, die den größten Teil ihrer Existenz im Kampf gegen die jugoslawischen Partisanen in Bosnien verbracht hatte, entwickelte einen weitverbreiteten Ruf.

Das Buch besticht durch 127 seltene Fotografien aus US-amerikanischen Archiven. Die Fotografien zeigen auch zwei weitere SS-Divisionen mit muslimischen Soldaten, die auf dem Balkan eingesetzt worden sind: die 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Kama" (kroatische Nr. 2) und die 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Skanderbeg" (albanische Nr. 1). Beide wurden in Albanien gegründet, erreichten allerdings nie volle Divisionsstärke. 

Die Umstände der Gründung dieser zwei Freiwilligen-Divisionen und insbesondere die zentrale Rolle der Religion sind allerdings im Vergleich zur SS-Division Handschar anders. Die Motivationsgrundlage der Soldaten bezog sich eher auf die albanische Nationalität und weniger auf den Islam. Die militärhistorische Darstellung der Geschichte dieser Divisionen ist wichtig für das Verständnis eines oft übersehenen Teilbereiches des Zweiten Weltkrieges auf dem Balkan.
134 Seiten, Broschurband, Großformat, 127 Fotos, englischer Text

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